Messerschmitt 109 G-6 Werk Nr: 160888



Am 15.03.1944 kam es in unserer Gegend zu heftigen Luftkämpfen zwischen amerikanischen und deutschen Jagdflugzeugen. Dabei verloren die Deutschen hier 8 Jagdflugzeuge vom Typ Messerschmitt 109. Auch der Gefreite Georg Reuling wurde, gegen 10:20 Uhr, von den amerikanischen Begleitjägern vom Typ P-38 "Lightning" und P-47 "Thunderbolt" abgeschossen. Der junge Pilot gehörte zur 4./JG 11 und war morgens in Wunstorf gestartet. Laut Augenzeuge versuchte der 21jährige noch auszusteigen, was ihm auf Grund einer vermutlichen Verletzung nicht mehr gelang. Die Messerschmitt, mit der Kennung "weisse 15" kam aus Richtung Nordost und rasierte beim Absturz noch einige Baumkronen ab. Die Maschine schlug mitsamt dem Piloten in einen bewaldeten Bergkamm auf. Aufgrund des felsigen Untergrunds, wurde die Maschine in viele kleine Teile zerschmettert. Die abgeworfene Kabinenhaube lag ca. 300 Meter und das abgerissene Leitwerk ca. 100 Meter entfernt von der Aufschlagstelle.

Georg Reuling wurde auf dem Kriegsgräberteil des Diepholzer Friedhofs beerdigt.

Der Einschlagkrater ist heute noch sehr gut zu erkennen.

Fundstellenmelder: Friedhelm Koch

Die letzte Ruhestätte von Georg Reuling...


die Absturzstelle heute...


die ersten gefundenen Teile


der Gashebel der Maschine


ein Hinweisschild: "Achtung! Arbeiten an der Stopfbuchsmutter erst nach verherigem Entlüften vornehmen"


die Gurtbeschläge der Me 109