DeHavilland Mosquito VI HR150



Im Rahmen der „Operation Clarion“ griffen bei rund 9000 Einsätzen die verschiedenen alliierten Flugzeuge wichtige Verkehrsknotenpunkte im Deutschen Reich an. Ziel dieser Operation war es Einrichtungen wie Brücken, Bahnhöfe, Flugplätze und Häfen innerhalb von 48 Stunden zu zerstören. Damit sollten die Nachschubwege für die immer noch an der Westfront kämpfenden Wehrmacht unterbrochen werden.

Am frühen Nachmittag, des 22.02.1945, gegen 13:45Uhr beschoss die Mosquito VI, HR150, der 21. Squadron, im Tiefflug den Bahnhof des Ortes Lemförde. Dabei berührte sie die Spitze einer in der Nähe stehenden Windmühle. Die Mosquito schlug etwa 200 Meter hinter der Mühle am Boden auf. Beide Besatzungsmitglieder, der Pilot F/L. H. Fielding-Johnson und sein Navigator F/O. L. Harbod starben bei dem Absturz. Heute ist die Absturzstelle überbaut.

Die Toten wurden auf dem Russenfriedhof Hann. – Ströhen erstbestattet und nach dem Krieg exhumiert und endgültig auf dem Kriegsgräberfriedhof in Hannover beerdigt.

Fundstellenmelder: Friedhelm Koch

Die Windmühle, die dem Flugzeug zu Verhängnis wurde... (heute)


Die Windmühle, vor 1940...