Me 262 A1-U3



Am 1. April 1945 startete Oblt. Ernst Bratke von Vörden aus, zu einem Einsatz in den Raum Münster. Wohl auf Grund des schlechten Wetters, an diesem Tag, verfranzte er sich auf dem Heimflug. Weil ihm der Sprit ausging versuchte er anscheinend eine Notlandung östlich des Dümmers. Da der Weg zur Absturzstelle, von russischen Kriegsgefangenen, mit weissen Sand aufgefüllt worden war, sah er aus der Luft wohl zur Landung geeignet aus. Die Maschine rutschte in eine Wiese, wo der Messerschmitt-Aufklärer mit der Nase hängenblieb und sich aufrollte. Der Pilot wurde bis zum Stacheldrahtzaun der Wiese geschleudert, wo er tot aufgefunden wurde.

Ernst Bratke ist auf dem Kriegsgräberteil des Diepholzer Friedhofs beerdigt worden.

Fundstellenmelder: Friedhelm Koch

©1989 Friedhelm Koch



Die Absturzstelle heute...


Die letzte Ruhestätte von Ernst Bratke


die ersten gefundenen Teile


ein Ventil


verschiedene Blechteile von einer Tragfläche und einem Vorflügel


eine Pumpe und eine Leitung


Verdichterschaufeln eines der zerstörten Triebwerke


weitere Verdichterschaufeln und ein Stück des Triebwerk-Gehäuses


das abgerissene Typenschild, eines der beiden Jumo004 - Triebwerke