Messerschmitt Me 109 G-6



Am 8. April 1944 flogen 19 Messerschmitt-Jäger der 8. Staffel des Jagdgeschwaders 3 (Udet) den abfliegenden B-24 Bombern der 8. USAAF entgegen. Doch bevor sich die deutschen Piloten richtig in Position bringen konnten, wurden sie von den amerikanischen Begleitjägern vom Typ P-47 überrascht und fünf der Me109 G-6 stürzten dem Erdboden entgegen. Während sich drei der Piloten mit dem Fallschirm retten konnten, stürzen Uffz. Franz Neujahr und Fw. Hans Hedermann in den Tod.

Aufgrund der geringen Entfernung der beiden Absturzstellen zueinander (keine 300 Meter!) ist eine genauere Zuordnung der gefallenen Piloten zur Zeit nicht möglich.

Fundstellenmelder: Matthias Zeisler

Die beiden Piloten wurden auf dem Kriegsgräberfriedhof in Diepholz beerdigt.


Die eine Absturzstelle heute...


Bruchstücke vom Daimler-Benz Motor, wie ein Kurbelwellenlager und ein Blinddeckel, ein Teil vom F.u.G., ein Teil des Steuergestänges und der Scheibenspülhahn


weitere Bruchstücke des Daimler-Benz Motors


noch ein paar größere Motorenbruchstücke und ein paar Plexiglasscherben der Pilotenkanzel


ein Fetzen des beschusssicheren Gummitanks (bei einem Durchschuß verschloß sich der Gummitank wieder, indem das ausströmende Benzin die weiche Innenschicht nach aussen drückte)


...noch ein paar Bruchstücke des Motors: ein abgerissenes Ventil, ein Ventilsitz und verschiedene Verschraubungen. Ein paar Schalter und Teile des Gurtzeugs.