Avro Lancaster PB258



Am 13.08.1944, kurz nach Mitternacht wurde die Lancaster PB258 auf ihrem Heimflug, nach einem Einsatz auf Braunschweig, von der deutschen Flak überrascht. Diese schoss den linken Tragflächentank in Brand. Die Lancaster war ein ganz besonderer "Vogel", er hatte nämlich einen Störsender für die deutsche "Jägerleitwelle" an Bord. Daher waren auch zwei Funker an Bord dieser Lancaster, insgesamt also 8 Mann. Normalerweise hatten die britischen 4 mot. Bomber immer nur 7 Mann Besatzung. Während der Bordmechaniker Sgt. Trevor Keeling (RAF-Royal Air Force), der Navigator John W. Lovatt (RAF), der Bombenschütze Blake L. Patterson (RCAF-Royal Canadian Air Force), der Bordschütze F/Sgt. Clement F. R. Pearce (RCAF), der Heckschütze Sgt. David H. Balchin (RCAF) und der Pilot Gene M. Atyeo (RCAF) rechtzeitig mit dem Fallschirm abspringen konnten, kamen die beiden Funker Sgt. John F. Andrews (RCAF) und der deutschstämmige Hans Heinz Schwarz (RAF) bei diesem Absturz ums Leben.

Andrews und Schwarz wurden ursprünglich auf dem Kriegsgefangenen - Friedhof in Hannover - Ströhen beerdigt. Nach dem Krieg wurden sie exhumiert und nach Belgien verlegt.

Fundstellenmelder: Matthias Zeisler

Die Absturzstelle heute


Ein Blechschild mit der Beschreibung des elektrischen Schalters für den Bombenabwurf


Verschiedene Teile der Lancaster


Friedrich...


...und ich im "Hot-spot" der Absturzstelle, an dieser Stelle liegen soviel Fetzen, das man eigentlich keinen Detektor braucht!


Es sind viele, aber eben nur kleine Teile


Diese etwas größeren Teile lagen neben dem Acker in einer leichten Senke