B-17 42-31209 "Janie BB"



Am Sonntag dem 30.01.1944 befand sich die Flying Fortress 42-31209 „Janie BB“ auf dem Rückflug von einem Einsatz auf Braunschweig. Gegen 13:00 Uhr bekam das Flugzeug massiven Beschuss durch deutsche Jagdflugzeuge. Der linke Bordschütze Errol S. Wolf und der Heckschütze James H. Marshall wurden dabei getötet. Der Kugelturmschütze Norman B. Nichols wurde von den Geschossen schwer am Kopf verletzt. Drei der Motoren fielen aus, einer davon fing sogar an zu brennen. Die B-17 fing an sich unkontrollierbar zu drehen und stürzte ab. Die Besatzung sprang gegen 13:05 Uhr ab. Die Maschine schlug, mit den beiden toten Besatzungsmitgliedern, auf einem Acker auf und brannte, bis auf die Hecksektion, vollständig aus. Aus unbekannten Gründen öffneten sich die Fallschirme des schwerletzten Kugelturmschützen und des Navigators George W. Hornaday nicht, oder nur unvollständig. Beide stürzten unweit der Absturzstelle zu Tode. Um 14:00 Uhr hatten die Deutschen die letzten Überlebenden des Unglücks gefangen genommen: Den Piloten F/O Morris P. Bianchi, den Co-Piloten 2.Lt. Thomas L. Reese, den Bombenschützen T/Sgt. Herbert E. Kelley, den Funker T/Sgt. Edward F. Caypless, den Bordmechaniker T/Sgt. Lloyd R. Nordstrom und den Bordschützen S/Sgt. James K. Mason.

Am 31.1.1944 wurden Errol S. Wolf, James H. Marshall und Norman B. Nichols auf dem Kriegsgräberfriedhof „Wetscher – Wiesen“ beerdigt. Während der Navigator George W. Hornaday am 01.02.1944 in Achmer beigesetzt wurde.


Quelle:

MACR 2884
Augenzeugen vor Ort
Fundstellenmelder: Matthias Zeisler

die Absturzstelle heute


die ersten gefundenen Teile