B-17 42-30009 "Feather Merchant"



Am 8. Oktober 1943 ist die B-17 F " Feather Merchant", wörtlich übersetzt: Federhändler, bedeutet aber "Zivilist", Werknummer 42-30009, in Ridgewell / England gestartet um Bremen zu bombadieren. Sie gehörte zur 381. BG. 532 Sqdr. Über dem Ziel, nach Abwurf der Bomben, wurde die Maschine durch einen Flaktreffer beschädigt und fiel aus der Formation. Die nun einzeln fliegende Maschine wurde durch einen deutschen Jäger über einen längeren Zeitraum beschossen&xnbsp;und geriet völlig aus dem Kurs Richtung England. In der Nähe des Dümmer See, war die Maschine nicht mehr zu halten und 8 Mann der Besatzung sprangen mit dem Fallschirm ab. An Bord blieben die während des Luftkampfes gefallenen Right Waist Gunner S/Sgt. Alfred A. Johnson und der Ball Turret Gunner S/Sgt. Irwin W. Smith. Beide wurden auf dem jüdischen Friedhof bei Quernheim beigesetzt und nach dem Kriege umgebettet. Johnson liegt auf der Ardennes American Cemetery. Die restliche Besatzung, Pilot 1./Lt. Jack S. Pry, Copilot 2/Lt. Cecil W. Quinley, Navigator 2/Lt. Roger W. Burwell, Bombadier 2/Lt. Theodore F. Snyder,Radio Operator T/Sgt. Russel E. Frautschi, Engineer-Top Turret Edward E. La Pointe, Left Waist Gunner S/Sgt. Carl. L. Baird, Tail Gunner S/Sgt. Martin D. "Tex" Brandt wurde von Soldaten der in der Nähe liegenden Würzburgstellung "Lerche" gefangen genommen. Der Pilot Jack S. Pry verbrachte seine Gefangenschaft auf der Halbinsel Zingst im Stalag 1. Er verstarb vor einigen Jahren in Houston/Texas.


Quelle:

MACR 1397

Fundstellenmelder: Friedhelm Koch

Die Absturzstelle heute...


zwei Rollen


links das Teil einer Optik und der Rest eines Typenschilds


ein Alubruchstück mit der Aufschrift "Boeing" und ein Teil von einem Kopfhörer