B-17 42-29854 "Ole Flak Sack"



Am 8. Oktober 1943 flog die amerikanische Luftwaffe einen Großangriff auf die U-Bootbunker und Werften in Bremen. Die Amerikaner verloren an diesem Tag 30 Flying Fortress B-17 Bomber. Die B-17F 42-29854 "Ole Flak Sack" wurde aus dem abfliegenden Verband von einem deutschen Jagdflieger gegen 15:05Uhr herausgeschossen. Die Maschine explodierte in der Luft und die Flugzeugteile fielen der Erde entgegen. Zwei der Motoren, der brennende Rumpf und das Leitwerk fielen auf das Grundstück eines größeren Bauernhofes. Je einer der Motoren fiel westlich, einer östlich des Hauptgebäudes ins Weideland, der Rumpf stürzte südlich des Gebäudes in eine Wiese. Das Leitwerk mit dem toten Heckschützen fiel nördlich des Hauses, in die große Hofeiche, wo es hängen blieb. Dann fielen die leichteren Teile herab, wie die Sauerstofftanks, Munition usw. Die Bewohner des Hofes und deren Nachbarn hatten große Angst, dass die herumliegenden, gelben Sauerstofftanks Bomben sein könnten.


Kurze Zeit später landete ein Fieseler Storch vor dem Hof und die Besatzung einer Flakabteilung und Vertreter der Luftwaffe stritten, wer den Abschuss erzielt habe. Am nächsten Tag kamen russische Kriegsgefangene mit einem Pferdefuhrwerk und musste die Toten bergen, die dann in Preussisch Ströhen beigesetzt wurden.


Quelle:

MACR 1395
Augenzeugen vor Ort
Fundstellenmelder: Matthias Zeisler

die Absturzstelle des Rumpfes heute


die ersten gefundenen Teile