Suche in der Gräfte


 

Im Herbst 2009 erfuhren wir durch die NOZ, dass der Teich am Marienheim in Sutthausen entschlammt werden soll. Da Johannes Haunert als „alter“ Sutthauser wusste, dass dieser Bereich schon im Jahre 1280 erwähnt wurde, nahmen wir sofort Kontakt auf mit:

-Bodo Zehm von der Stadt und Kreisarchäologie Osnabrück,

-Schwester Irmgard Lütke-Gehling als Konventsoberin vom Marienheim,

-und der Firma Diekmann , die diese Arbeiten durchführte.

Wir, das sind die ehrenamtlichen Sondengänger:

-Johannes Haunert ,Kultur und Verkehrsverein Hasbergen

-Stefan Lange – Lechtingen

-Martin Meyer, Kultur und Verkehrsverein Hasbergen

-Andreas Stoltenberg, Verein für Orts und Heimatkunde e.V. Bad Iburg.

Nachdem wir von allen Stellen die Erlaubnis erhalten hatten, konnte es losgehen.Gleich der erste Tag brachte Superfundstücke, die uns motivierten diese schwere Suche im zähen Schlamm durchzustehen. Johannes Haunert und Stefan Lange fanden je einen Armbrustbolzen in hervorragender Erhaltung. Es wurden insgesamt 13. Andreas Stoltenberg fand die erste Plakette vom „ Weiblichen Arbeitsdienst“. Dieser verließ das Marienheim Anfang 1945. Es fanden sich später noch sechs weitere. Martin Meyer fand ein barockes Türschloss in hervorragender Erhaltung. Wir fanden auch mehrere Schlüssel, aber leider passte keiner. Insgesamt dauerte die ganze Aktion etwa einen Monat, wobei wir fast jeden Tag bis zum Dunkelwerden im Einsatz waren. Wenn die Bagger Feierabend machten, kontrollierten wir den Teichgrund selber und fanden dort neben Glas und Keramikscherben auch behauene Steine, die wir bargen. Dabei fanden wir auch das „ Neue Gesicht des Marienheims „. Alle Funde gingen zur Bearbeitung an die Stadt und Kreisarchäologie Osnabrück. Aber lassen wir doch die Bilder sprechen.