Ausgrabung Spargelbrunnen

Die Grabung lief 6 Wochen unter der Leitung von dem Archäologen Dr. Karsten Kablitz. Kay war ein- bis zweimal die Woche dort, um den Aushub mit dem Metalldetektor abzusuchen. Es wurden Siedlungsspuren gefunden die bis ins 11.Jh. zurückreichen. Dabei handelt es sich um Pfostenlöcher von Fundamenten.



Außerdem Grubenanlagen aus dem 13.-15.Jh., hierbei handelt es sich um Sickergruben oder Kloaken. Interessant ist, dass es im Mittelalter eine Umstrukturierung der Grundstücksstruktur gab. Erst waren die Grundstücke zur Sackstrasse ausgerichtet. Im hohen Mittelalter wich die Bebauung mit einem Schlag einer neuen die sich zur Mühlenstrasse hin, ausrichtete. Die Gründe dafür sind unklar. Ein freigelegter Feldsteinkeller wurde ca. 450 Jahre genutzt, im ca. 16Jh. wurde von innen eine Ziegelmauer davor gesetzt.



Zwei Sensationsfunde gab es:

Eine neolitische Messerklinge fand sich in einem Tierbau. Sowie Sieben oder acht Römermünzen aus der Zeit 346-350 n.Chr. (Kaiser Constans Augustus) verteilt auf 10 Meter. (Bei der ersten gefundenen Münze ist noch nicht klar, ob es eine römische Münze ist, daher 7 oder 8 römische Münzen.